Alle Beiträge von Anja Schnabel

Ein musikalisches “BuchstAbenteuer” mit Klaus Foitzik

Anlässlich des 50-jährigen Schuljubiläums hatte die KvG heute einen ganz besonderen Gast eingeladen: Klaus Foitzik, den Kinderliedermacher aus Billerbeck. Gemeinsam mit seiner Ente Pudding und vielen lustigen Liedern rund um das ABC sorgte er mit seinem schrägen Humor dafür, dass von den Kindergartenkindern bis zu den Viertklässlern und Lehrern alle viel zu lachen hatten.

Dem zappeligen Affen folgte die Zauberbrille, die dafür sorgte, dass sich Erwachsene wieder wie Kinder benehmen. Warum man Pusteblumen niemals nur halb abpusten sollte, erzählte das Lied “Papa, pass auf!”

Für besonders viele Lacher sorgte der Krampf in der Zunge mit dem missverständlichen Anruf beim Arzt. “Sie haben Dampf in der Lunge? Es ruft ein Reh?” Zwischen den Liedern gab es  den Auftritt der Ente Pudding, für die der kleine Klaus extra den Kühlschrank ausräumen musste, damit sie darin genug Platz zum Sitzen hat. So landete die Mayonnaise neben dem Duschgel in Papas Dusche und Mama wunderte sich, warum Papa neuerdings nach Pommes frites roch.

Den krönenden Abschluss bildete das Gespenst, das den Fußballnationalspielern auf dem Fußballplatz einen Schrecken einjagte. Hier durften alle Kinder noch einmal mit der Luftgitarre aktiv dabei sein und am Ende gab es einen donnernden Applaus.

Unter www.kinderwachsen.de finden Sie noch weitere Infos zu den Programmen und CDs von Klaus Foitzik.

Mit allen Sinnen den Wald erleben

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Nachdem wir uns in der letzten Zeit ausführlich im Deutsch- und Sachunterricht mit dem Thema WALD beschäftigt haben, hieß es am letzten Freitag “Mit allen Sinnen den Wald erleben”. Der Förster – Herr von Blanckenburg – begrüßte uns mit seiner Praktikantin Frau Markowski auf der Brücke am Krüskamp und hatte im Wald so einige Überraschungen versteckt.

Auf den Spuren von Winnetou ging es zunächst darum, auf einem abgesteckten Pfad 10 Dinge zu finden, die eigentlich nichts im Wald zu suchen hatten. Das war gar nicht so einfach, aber als ein starkes Team haben wir alle gemeinsam den Kleiderbügel, die Fahrradklingel, den Eierlöffel, etc. gefunden.

An einer großen Kiefer hat uns Herr von Blanckenburg dann gezeigt, wie man anhand der Astringe das Alter von Nadelbäumen bestimmen kann. Unser “Musterbaum” kam auf stolze 27 Astringe und ist somit 27 Jahre alt.

Bei verschiedenen Übungen mit geschlossenen Augen haben wir gelauscht, welche Geräusche im Wald zu hören sind und bei einer Partnerübung wahrgenommen, wie weich und federnd der Waldboden ist.

Nach einer kleinen Frühstückspause durfte sich jedes Kind einen Lieblingsbaum aussuchen, diesen bergüßen und die Rinde zunächst abtasten und anschließend mit Hilfe von Wachsmalkreide als Andenken einen Rindenabdruck erstellen. So entstanden viele kleine Kunstwerke von Kirschbaum-, Pappel-, Eichen-, Linden-, Birken- und Buchenrinden.

Querfeldein ging es dann zu einer kleiner Lichtung, wo Herr von Blanckenburg ein spannendes Experiment vorbereitet hatte. Auf dem Weg dorthin sorgten zahlreiche Gras- und Laubfrösche, die durch das Laub hüpften, für manch Schrecken 😮 und/oder  Entzücken 🙂 . Ob es sich wohl bei einem der Frösche um einen verwunschenen Prinzen handelte 😉 ?

In einem großen Kreis aufgestellt hieß es nun noch einmal “mit vereinten Kräften” mitzuwirken. Um eine Bodenpobe zu nehmen wurde ein 1 Meter langes Hohlrohr mit einem riesigen Hammer von uns allen gemeinsam in den Boden geschlagen. Anschließend wurde das Rohr noch einmal von Tia und Alia um 360° gedreht und von Malik, Justin, Lenni und Julian herausgezogen. Man konnte die einzelnen Schichten und Farben des Waldbodens gut erkennen – die Laubschicht, die Humusschicht und die Lehmbodenschicht. An dieser Stelle können die Bäume prima wachsen und sich mit ihren Wurzeln im Boden verankern.

Die Zeit verging wie im Flug und schneller als uns allen lieb war, hieß es Abschied nehmen von den Bäumen – und Fröschen… 🙁

Pünktlich zu unserem Spaziergang am Mühlbach entlang kam die Sonne heraus und sorgte mit den Schwänen und Enten im Bach und dem Überklettern eines Tores dafür, dass auch der Rückweg nicht langweilig wurde. Mit qualmenden Füßen, so manchem Souvenir aus dem Wald und um viele Eindrücke reicher erreichten wir mittags die Schule.

Wir sagen noch einmal vielen lieben Dank – an Herrn von Blanckenburg, an Frau Markowski und an unsere Mütter, die uns begleitet haben!!! 🙂 🙂 🙂

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“Pettersson und Findus” zum Anfassen

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Passend zum ersten Adventstürchen trafen sich am Dienstag alle Kinder der KvG und des Heilig-Kreuz-Kindergartens in der Turnhalle zur weihnachtlichen Fassung des Theaterstücks “Armer Pettersson” nach Sven Nordqvist. Wolfgang und Dorothee vom “WODO Puppenspiel” aus Mülheim begeisterten die Kinder mit ihren liebevoll gestalteten Puppen und einem tollen Bühnenbild.

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Gespannt folgten die Kinder dem Stück, bei dem der schlaue Kater Findus versuchte, die Laune seines Herrchens Pettersson zu heben und ihn mit ein paar Tricks zum Angeln auf den See zu locken. Abwechslungsreich und mit einigen Gesangs- und Bewegungseinheiten zogen “WODO” die Kinder in ihren Bann.

Den krönenden Abschluss bildeten die Streicheleinheiten für Kater Findus. Jedes Kind durfte Findus “Tschüß” sagen und sich die Funktionsweise der Marionette einmal ganz aus der Nähe ansehen.

"Findus" zum Anfassen
“Findus” zum Anfassen

 

Locke bleibt am Ball – Ulli Potofski in der KvG

Eigentlich kennt man  Ulli Potofski eher als Fußball-Kommentator. Dass er aber auch bereits viele Kinderbücher zum Thema “Fußball” geschrieben hat, war für viele neu! Und dass er zudem ein Händchen hat, Kinder durch eine abwechslungsreiche und mitreißende Leseshow zum Lesen zu verlocken – das durften wir heute live erleben!

Eine Stunde lang ließ “Ulli” alle Kinder der KvG in der Pausenhalle in seine Fußball-Bücherwelt eintauchen. Wir reisten mit “Manolo” und seinem Hund “Nixvonmessi”, der eine Fußballallergie hat, zur Fußball-WM nach Brasilien und lernten “Locke” kennen, der mit Hilfe seiner geheimnisvollen, alten Fußballschuhe durch eine gewisse Zauberkraft ein entscheidendes Spiel noch drehen kann. Bei einem Freundschaftsspiel in Afrika machten sich die Kinder ein wenig Voodoo-Zauber zunutze, aber mehr wollen wir nicht verraten 😉 ….

Nach seiner lebhaften Lese- und Erzählshow stand der sogar preisgekrönte “Bambi”-Gewinner noch für Fragen und Autogrammwünsche zur Verfügung. Das Buch “Locke bleibt am Ball” aus der Schülerbücherei trägt von nun an seine persönliche Widmung und steht gewiss in nächster Zeit auf Platz 1 der Ausleihwünsche!!!

Vielen Dank, lieber Ulli Potofski, für das tolle Lese-Event!!!

Und für alle großen Vorlesefans möchten wir noch einmal auf die Altendorfer Lesenacht hinweisen, die am morgigen Freitag an diversen Orten stattfinden wird!

Schule früher

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Zum Abschluss unserer Reihe “Schule früher” haben wir einen Schultag aus dem Jahr 1915 nachgespielt. Dazu haben wir uns so wie damals angezogen, Uromas und Uropas Ranzen und Tafeln besorgt und die Tische in Reihen hintereinander aufgestellt. Danach bekamen alle einen typischen Namen aus der Zeit: So besuchten unter anderem Emil, Lotte, Marlies, Franz, Hilde, Jakob, Inge, Ida, Ferdi an diesem Tag die 3d.

“Frollein Schnabel” wurde beim Eintritt in den Klassenraum im Chor begrüßt und hat vor Beginn des Unterricht zunächst einmal kontrolliert, ob auch alle Hände sauber waren. Dort gab es schon manch ersten Tadel, aber auch viel Lob. Das Lesebuch wurde im Gleichschritt  1 – 2- 3 aus den Taschen geholt und auf den Tisch gelegt – ganz so wie wir es im Vorfeld im Sachunterricht gelernt hatten. Dass man sich beim Antworten stets erheben musste, war doch für viele zunächst noch sehr ungewohnt. Alsbald bekamen aber die ersten Kinder ein Fleißkärtchen überreicht und andere wurden in die Ecke verwiesen. Das Lied “Ein Schneider fing ´ne Maus” stand in Musik auf dem Programm. “Ganz schön brutal – die arme Maus!” – fanden viele Kinder. Das Schreiben und Lesen von Sütterlin und das Schreiben mit Feder und Tintenfass hatten wir im Vorfeld bereits ausprobiert. Im Rahmen unseres Stationslaufes haben wir auch  viel über die Schule in Altendorf-Ulfkotte gelernt, die ganz früher in der Scheune der Familie Breil war – der Lehrer war ein Schäfer.

Auch wenn allen der Tag viel Spaß bereitet hat, sind wir uns doch einig, dass “Schule heute” doch wesentlich schöner ist und dass man vor allem viel mehr lachen darf!

...alle in Reih´ und Glied ...
…alle in Reih´ und Glied …
...Schule früher - das macht Spaß...zumindest für einen Tag ;-)
…Schule früher – das macht Spaß…zumindest für einen Tag 😉